Wie kann man seine Memoiren schreiben?

Themenübersicht > Bildung     Veröffentlicht von: Gabriel -  7. Februar 2012

Was man braucht: Computer, Textverarbeitungsprogramm
Zeitaufwand: Einige Monate
Schwierigkeit: mittel bis schwer
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Seine eigenen Memoiren zu schreiben ist ein umfangreiches Unternehmen, welches ein Grundmaß an Erfahrung im Verfassen von Literatur voraussetzt. Ferner empfiehlt es sich, Memoiren anderer Autoren zu lesen. So bekommt man ein Gefühl für Struktur und Aufbau eines solchen Werkes.
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Nach Möglichkeit sollten die Memoiren maschinell erstellt werden. Den Notizblock und einen Stift sollte man dennoch immer parat haben, da einem in den unmöglichsten Momenten immer relevante Dinge einfallen können.
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Memoiren werden grundsätzlich aus der Ichperspektive und in rückblickender Form geschrieben. Der Schreibstil unterliegt keinen Konventionen, sollte jedoch insgesamt locker gehalten werden und dem Charakter des Verfassers entsprechen.
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Bevor mit dem eigentlichen Niederschreiben begonnen wird, sollte eine Struktur entwickelt werden. Welche Ereignisse sollen in den Memoiren vorkommen, welche nicht? Mit welchem Ereignis sollen die Memoiren beginnen?
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Sicherlich hat man die markantesten Ereignisse des eigenen Lebens noch im Gedächtnis, doch kann es hilfreich sein, die eigenen Erinnerungen mithilfe von alten Aufzeichnungen und Fotos aufzufrischen. Natürlich kann man auch Freunde und Verwandte aktiv mit in die Entstehung der Memoiren mit einbeziehen.
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Wenn das inhaltliche Gerüst für die Memoiren steht, kann man mit der Schreibarbeit anfangen. Als Startpunkt eignen sich natürlich die eigene Geburt, aber auch frühe Kindheitserinnerungen. Auf jeden Fall sollten rudimentäre Informationen wie das Geburtsdatum und der Geburtsort vorkommen.
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In Chronologischer Reihenfolge werden nun die einzelnen Stationen des eigenen Lebens beleuchtet. Dabei sollte man immer auch das jeweilige Umfeld mit darstellen und globale Ereignisse, so sie Auswirkungen auf das eigene Leben hatten, mit einbeziehen.
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Insgesamt sollte man sich viel Zeit und Ruhe für die Gestaltung des Lebenswerkes nehmen und immer zwischendurch gründliche Inhalts- und Grammatikprüfungen vornehmen. Sind die Memoiren fertig geschrieben, sollte man sie von einer dritten Person gegenlesen lassen.
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