Wie kann man gute Berichte schreiben?

Themenübersicht > Bildung     Veröffentlicht von: Gabriel -  5. Juni 2012

Was man braucht: Stift, Papier, Computer, Drucker
Zeitaufwand: Etwa eine halbe Stunde
Schwierigkeit: leicht
Anmerkungen: Der Bericht ist eine knapp und rein sachlich zu formulierende Mitteilung eines oder mehrere Ereignisse. Er wird grundsätzlich im Präteritum und entweder aus der Ichform oder der dritten Person geschrieben (Beispiel: „Sie betrat das Gebäude und schaute sich um.“). Ein guter Bericht gibt die Antwort auf die sogenannten W-Fragen (Wer?, wo?, was?, wann?, weshalb?, etc.). Auf die wörtliche Rede und eine innere Handlung wird dabei verzichtet. Anwendung findet die Berichtsform beispielsweise bei Zeugenaussagen im Gericht, bei Unfällen sowie in der Schule und im Beruf. Ein Bericht kann entweder handschriftlich oder maschinell am Computer geschrieben werden.
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Ein guter Bericht ist in drei Teile eingeteilt. Er beginnt mit einer Einleitung, die die wichtigsten Fakten kurz zusammenfasst. In diesem Teil werden die Fragen nach den Beteiligten Personen (wer?), dem Ort des Geschehens (wo?) und der Zeit (wann?) beantwortet. Die Einleitung sollte maximal ein Drittel des Textumfanges ausmachen. Bei einem Zeitungsbericht sind dies die Schlagzeile und der sich anschließende Vorspann.
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Der zweite Teil des Berichtes ist der Hauptteil. Hier folgt eine Schilderung der genauen Einzelheiten, des Geschehenen, wobei die genaue chronologische Reihenfolge eingehalten werden sollte. Soweit möglich sind die Fragen wie und weshalb bestimmte Geschehnisse stattgefunden haben, zu beantworten.
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Der Schlussteil des Berichtes widmet sich den Auswirkungen und Folgen der geschilderten Ereignisse. Hierbei ist zu beachten, keine Spekulationen anzustellen, sondern sich an die Geschehnisse zu halten. Der Konjunktiv (Beispiel: „Das könnte sich negativ auf die weitere Entwicklung auswirken.“) ist in einem guten Bericht auf jeden Fall zu vermeiden.
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Ist der Bericht fertiggestellt, sollte man ihn einer Person, die nicht an den geschilderten Ereignissen beteiligt war, zu lesen geben. Wenn diese Person nach Durchlesen des Berichtes keine Fragen mehr zu den geschilderten Vorfällen hat, hat man einen guten Bericht geschrieben.
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