Wie kann man eine Reportage schreiben?

Themenübersicht > Bildung     Veröffentlicht von: Gabriel -  11. Oktober 2011

Was man braucht: Computer, Textverarbeitungsprogramm, Internet
Zeitaufwand: Mehrere Stunden
Schwierigkeit: Mittel
1
Eine Reportage berichtet von einem Ort des Geschehens und soll den Leser direkt in die Handlung mit einbeziehen. Daher ist es wichtig, mit Bildsprache zu arbeiten und möglichst viele Sinne anzusprechen (Beispiel: Wie riecht oder schmeckt etwas? Was hört oder sieht man?).
2
Die Reportage soll dem Leser unbekannte und interessante Themen näher bringen und diese aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Dabei sollte der Verfasser zu jeder Zeit versuchen, eine neutrale Position zum Geschehen einzuhalten. Eindrücke können jedoch, egal ob positiv oder negativ, subjektiv geschildert werden.
3
Den Informationscharakter der Reportage sollte man, wann immer möglich, mit interessanten Fakten unterstreichen. Diese können passend im Text untergebracht werden.
4
Eine Reportage kann durch passende Fotos aufgewertet werden. Sie ermöglichen es dem Leser, sich Inhalte besser vorstellen zu können.
5
Sprachlich sollte die Reportage aus einem flüssigen Text ohne komplizierte Satzgefüge bestehen. Die Perspektive kann frei gewählt werden, sollte jedoch der Schilderung entsprechend angepasst sein. Als Zeitform ist die Gegenwartsform zu wählen, um zu unterstreichen, dass man mitten im Geschehen dabei ist. Hintergrundinformationen können jedoch auch in der Vergangenheitsform beschrieben werden (Beispiel: „Im Ort gibt es nur eine einzige Poststation. Hier war auch früher der Bahnhof untergebracht.“).
6
Vom Aufbau her ist eine Reportage wie eine Geschichte zu gestalten. Die Überschrift sollte ansprechen und das Thema interessant präsentieren.
7
Die weitere Reportage gliedert sich in einen Anfang, den Hauptteil und einen Schluss auf. Innerhalb dieser Gliederung sollte ein Spannungsbogen erzeugt werden, der den Leser an den Text bindet.
8
Inhaltlich sollte die Reportage in sich geschlossen sein und den Leser am Schluss nicht mit offenen Fragen zurücklassen. Hier kommt der Aufklärungscharakter dieser Berichtsform zum Tragen.
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