Wie kann man ein Gutachten schreiben?

Themenübersicht > Bildung     Veröffentlicht von: Gabriel -  17. Januar 2012

Was man braucht: Computer, Textverarbeitungssoftware
Zeitaufwand: Einige Stunden
Schwierigkeit: Mittel
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Ein Gutachten ist in erster Linie dazu gedacht, eine Bewerbung zu unterstützen. Es wird beispielsweise von Professoren eines Studenten erstellt, um diesem ein Stipendium oder eine bestimmte Arbeitsstelle zu ermöglichen.
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Aufgebaut werden sollte das Dokument in einem formellen Stil und nach Vorlage der Universität (entsprechendes Briefpapier sollte verwendet werden). Die Länge sollte dabei ein bis zwei Seiten nicht überschreiten und grammatikalisch fehlerfrei sein.
3
Begonnen wird mit einer passenden Überschrift (Beispiel: „Gutachten für Mike Müller, für die Bewerbung als Stipendiat der …“). Es folgen weitere persönliche Informationen über den Studenten (Name, Studienrichtung, Anzahl der Semester, etc.).
4
Danach folgen Angaben zum Gutachter (Name, Position an der Hochschule, Lehrfächer) und die Beziehung zum Studenten. Woher kennt der Gutachter den Studenten und woraus ist die Motivation für das Gutachten entstanden?
5
Nun gilt es, die Leistungen des Studenten darzustellen. Welche Vorzüge zeichnen den Studenten aus? Was hebt ihn von seinen Kommilitonen ab? Dieser Teil des Gutachtens sollte die Stärken des Studenten hervorheben, jedoch nicht überzeichnen.
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Als Nächstes folgt eine Bewertung der Persönlichkeit und der allgemeinen Arbeitsweise des Studenten. An dieser Stelle sind auch Auslandsaufenthalte, besondere Zusatzqualifikationen, Praktika oder sonstige, nennenswerte Fähigkeiten zu nennen. Gibt es besondere, außeruniversitäre Engagements (Vereinstätigkeiten, Unterstützung von Hilfswerken etc.), sollten diese ebenfalls nicht unerwähnt bleiben.
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Abschließend sollte noch einmal zusammenfassend und mit Nachdruck die Empfehlung ausgesprochen werden (Beispiel: „Zusammenfassend kann ich Mike Müller mit besonderem Nachdruck für das Stipendium empfehlen.“).
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Dann wird das Gutachten unterschrieben, ausgedruckt, noch einmal handschriftlich unterschrieben sowie mit einem Stempel der Universität versehen.
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