Wie kann man Adressen richtig schreiben – nach DIN?

Themenübersicht > Bildung     Veröffentlicht von: Gabriel -  5. Januar 2012

Was man braucht: Computer, Textverarbeitungssoftware, Drucker, Papier, Stift
Zeitaufwand: wenige Minuten
Schwierigkeit: Leicht
1
Die Adresse sollte nach Möglichkeit im Rahmen der international gültigen DIN 5008 aufgeführt werden (Google Suchbegriff: „Adresse DIN 5008“). Damit ist sichergestellt, dass vor allem Kriterien hinsichtlich Lesbarkeit eingehalten werden. Bei Verwendung von Briefumschlägen mit Sichtfenster kann die Adresse so aber auch leicht auf dem Brief selbst vermerkt werden.
2
Für die Adresse auf einem Brief ist ein Adressfeld mit insgesamt 40 mm Höhe und 85 mm Breite vorgesehen. Insgesamt sind neun Zeilen für das Hinterlegen der Adressinformationen vorgesehen.
3
Die obersten drei Zeilen fassen mögliche Adresszusätze (Beispiele Zusatzvermerk: „c/o“ ; „Einschreiben“ ; „Persönlich“ ; „Wenn unzustellbar, bitte mit neuer Adresse zurück“). Werden einzelne Zeilen des Adresszusatzes nicht genutzt, sind diese von oben frei zu lassen.
4
Die verbleibenden sechs Zeilen beinhalten die eigentlichen Adressinformationen. In der ersten Zeile wird die Anrede des Adressaten vermerkt sowie optional dessen Berufsbezeichnung (Beispiel: „Frau Zahnärztin“).
5
Die zweite Zeile enthält den akademischen Grad, falls vorhanden, sowie den vollständigen Namen des Adressaten (Beispiel: „Prof. Dr. Gerd Müller“).
6
In der dritten Zeile werden Straße und Hausnummer eingetragen, alternativ das Postfach.
7
Die vierte Zeile ist für die fünfstellige Postleitzahl sowie den vollständig auszuschreibenden Ortsnamen zu benutzen. Bei innerdeutschen Adressen ist der Zusatz „Deutschland“ oder „D-“ wegzulassen.
8
Die letzten beiden Zeilen des Adressfeldes sind Platzhalter, falls der Platz in den Zeilen darüber nicht ausreicht. Bei Sendungen ins Ausland kann hier der Länderzusatz eingetragen werden. Zu beachten ist dabei, ausländische Adressen nach Möglichkeit immer in der jeweiligen Landessprache zu schreiben (Beispiel: „Milano“ statt „Mailand“). Das erleichtert der zuständigen Postbehörde die Zustellung.
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