Wie kann ich Sagen schreiben?

Themenübersicht > Bildung     Veröffentlicht von: Gabriel -  30. August 2011

Was man braucht: Computer, Textverarbeitungssoftware, Internet
Zeitaufwand: Circa ein bis zwei Stunden
Schwierigkeit: Leicht bis mittel
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Eine Sage unterscheidet sich von einer Geschichte dadurch, dass sie meist einen real existierenden Ort und einige wahre Begebenheiten mit in eine fiktive Handlung einbezieht. Zumeist handelt es sich dabei um Begebenheiten aus der Vergangenheit, die einen Einfluss auf die Gegenwart haben, beispielsweise die Benennung von Ortschaften, Regionen, Flüssen und Bergen.
2
Auch rätselhafte Ereignisse, die sich die Menschen nicht erklären können oder konnten (Beispiel: Naturphänomene, bestimmte Wetterlagen oder chemische Prozesse) bilden oftmals die Grundlage für eine Sage.
3
Um nun eine Sage selbst zu schreiben, wird erst einmal ein spannendes Thema benötigt. Für die Recherche bietet sich das Internet ebenso an, wie historische regionale Literatur. Die Sage sollte in einer Region beheimatet sein, die den Lesern bekannt ist.
4
Sagen sind zumeist nicht sehr umfangreich. Eine bis zwei DIN A4 Seiten sind ausreichend. Man sollte sich beim Schreiben auch auf eine Haupthandlung konzentrieren und keine Nebenschauplätze kreieren.
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Wenn ein Thema gefunden wurde, gilt es jetzt, eine spannende Geschichte darum zu gestalten. Dafür werden eine oder mehrere Hauptfiguren benötigt, die in einer kurzen Einleitung vorgestellt werden (Beispiel: „Im Wald lebte der alte Müller mit seiner Frau und den zwei Kindern…“). Zu beachten ist, dass Einleitung sowie der Hauptteil der Handlung in der Vergangenheitsform geschrieben werden.
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Der Hauptteil der Sage handelt nun von rätselhaften Geschehnissen, welche die Hauptfiguren durchleben und die zumeist tragisch für diese enden (Beispiel: „Eines der Kinder lief in den angrenzenden Sumpf und ertrank. Seine Schreie sind noch heute in stillen Winternächten zu hören.“).
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Der Schlussteil der Sage verweist dann auf Ereignisse oder Begebenheiten der Gegenwart (Beispiel: „Deshalb nennt man den Sumpf heute auch den ‚Klagesumpf‘.“).
8
Wenn die Sage fertig geschrieben ist, sollte man sich noch einmal durchlesen und prüfen ob die Geschichte in sich schlüssig und spannend ist.
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