Wie kann ich gute Briefe schreiben?

Themenübersicht > Bildung     Veröffentlicht von: Gabriel -  19. September 2011

Was man braucht: Computer, Mailprogramm, Internet, Drucker, Schreibzeug, Papier, Briefumschläge, Briefmarken
Kostenpunkt: Die Versandkosten betragen ab 55 Cent für einen Standardbrief.
Zeitaufwand: zehn Minuten bis mehrere Stunden
Schwierigkeit: leicht
Anmerkungen: Ein guter Brief sollte am Computer geschrieben werden. Vor allem, bei Briefwechseln mit Behörden sind handgeschriebene Briefe nicht mehr zeitgemäß. Im privaten Umfeld, vor allem, wenn Zuneigung ausgedrückt werden soll, sind handgeschriebene Briefe jedoch nach wie vor erlaubt. Die Handschrift sollte dann jedoch gut leserlich sein.
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Bei offiziellen Briefen beginnt man oben links mit der Kopfzeile und trägt dort seinen Namen, seine Adresse und optional die Telefonnummer und seine E-Mail-Adresse ein. Bei privaten Briefen sollte dies nicht gemacht werden.
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Oben rechts werden der aktuelle Ort und das Datum, getrennt durch ein Komma, eingetragen. Dies kann man auch bei privaten Briefen machen, es ist jedoch kein muss.
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Es folgt bei offiziellen Briefen die Empfängeradresse. Vorher sollten etwa zwei Zeilen Abstand gelassen werden. Auch dieser Schritt sollte bei privaten Briefen entfallen.
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Offizielle Briefe haben nun noch eine Betreffzeile, in der knapp das Thema des Briefes dargestellt wird (Beispiel: „Betreff: Ihr Anschreiben vom 20.03.2011“).
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Es folgt die Anrede, welche den inhaltlichen Teil des Briefes einleitet. Offizielle Briefe beginnen oft mit förmlichen Anreden (Beispiel: „Sehr geehrte Damen und Herren,“), während der Verfasser bei privaten Briefen aus vielen formlosen Anreden, die für ihn passende aussuchen kann (Beispiele: „Liebste…,“ , „Hallo…,“).
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Der inhaltliche Teil des Briefes sollte locker geschrieben und mit Absätzen aufgelockert sein. Vermeiden sollte man gedankliche Sprünge und Wechsel der Zeitformen. Offizielle Briefe sollten neutral und sachlich geschrieben sein. Auch wenn man Ärger ausdrücken möchte, sollte die Wortwahl angemessen sein. Bei privaten Briefen kann man seinen Gefühlen freien Lauf lassen.
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Der Inhalt sollte mit einer passenden Grußformel abgeschlossen werden (Beispiele: „Mit freundlichen Grüßen“ , „Bis dann, Dein…“). Darunter den Namen des Verfassers setzen. Ist der Brief maschinell erstellt, sollte er nun ausgedruckt und handschriftlich unterschrieben werden. Dann ist er fertig zum Verschicken.
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