Wie kann ich das Berichte schreiben üben?

Themenübersicht > Bildung     Veröffentlicht von: Gabriel -  25. Februar 2012

Was man braucht: Computer, Textverarbeitungsprogramm, Papier, Stift, Drucker
Zeitaufwand: Etwa eine halbe Stunde
Schwierigkeit: Leicht
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Berichte informieren über Ereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben und verwenden dafür eine sachliche und neutrale Betrachtungsweise ohne wertende Aussagen.
2
Die Berichtsform wird sehr häufig dann gewählt, wenn einem unbeteiligten Dritten geschildert werden soll, was genau vorgefallen ist. Die Polizei beispielsweise fertigt nach dieser Methodik Unfallberichte und Zeugenaussagen an, in der Presse werden auf diese Weise Informationen vermittelt.
3
Um das Schreiben von Berichten zu üben, kann man sich zunächst berichtenswerte Ereignisse, die man selbst erlebt hat, in Erinnerung rufen. Anhand dieser Erinnerungen sollte man sich zunächst Notizen zu den wichtigsten Details der jeweiligen Sachverhalte machen. Zu beachten ist hier die chronologische Reihenfolge.
4
Nun kann man aus den Notizen einen Bericht anfertigen. Dieser kann entweder direkt aus der Ich-Perspektive geschrieben werden (Beispiel: „Dann sah ich die Frau verletzt am Boden liegen …“) oder aus der Perspektive einer dritten Person (Beispiel: „Dann sah Klaus die Frau verletzt am Boden liegen …“). Wenn man das Ereignis selbst erlebt hat, ist die Ich-Perspektive zu bevorzugen.
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Da grundsätzlich nur über abgeschlossene und in der Vergangenheit liegende Ereignisse berichtet wird, ist in jedem Bericht die Vergangenheitsform zu wählen (Beispiel: „Sie lag dort am Boden und …“ statt „Sie liegt dort am Boden und …“).
6
Inhaltlich ist der Bericht so zu gestalten, dass die klassischen W-Fragen beantwortet werden. Es ist also wichtig, sämtliche beteiligten Personen zu benennen (wer?), den oder die Orte des Geschehens zu erwähnen (wo?), den Zeitpunkt oder Zeitraum anzugeben (wann?) sowie weitere Hintergrundinformationen zu liefern (warum?, wie?, wieso?).
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Um zu prüfen ob der Bericht verständlich und informationsreich ist, kann man sich entweder selbst in die Rolle eines Lesers begeben oder aber den fertigen Bericht einer dritten Person geben, damit diese ihn liest.
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