Was und wo kann man an der FH studieren?

Themenübersicht > Bildung     Veröffentlicht von: Gabriel -  24. November 2011

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An einer Fachhochschule (FH) ist berechtigt zu studieren, wer die fachgebundene Hochschulreife, auch Fachabitur oder fachgebundenes Abitur nachweisen kann. Dieser höhere Bildungsabschluss ist etwas geringwertiger als die allgemeine Hochschulreife, die zum Studium an Universitäten berechtigt.
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Das Angebot der Fachhochschulen in Deutschland ist sehr vielfältig und beinhaltet vor allem Studiengänge aus den Fachbereichen Technik (Elektrotechnik), Maschinenbau, Architektur, Ingenieurwesen, Wirtschaft, Informatik, Sozialwesen und Medien. Seltener werden naturwissenschaftliche Fächer (Chemie, Biologie, Physik, Mathematik) angeboten und wenn dann meist in Kombination mit anderen Themengebieten (z. B. Biotechnologie, Umweltverfahrenstechnik, etc.).
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Es gibt jedoch auch Studiengänge, die nicht an der Fachhochschule studiert werden können. Darunter fallen beispielsweise Human- und Zahnmedizin, Veterinärmedizin und Studienfächer aus dem Bereich der Rechtswissenschaften.
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Studienfächer, die an Fachhochschulen angeboten werden, zeichnen sich durch ihre starke Praxisorientierung aus. Dies ist ein Anspruch, der aus dem Lehrauftrag der Fachhochschulen resultiert und der vor allem in Kooperation mit Unternehmen und Instituten umgesetzt wird.
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Im Verlauf eines FH-Studiums sind daher immer wieder ausgedehnte Praxisphasen sowie mindestens ein Praxissemester zu absolvieren. Auch die Abschlussarbeit wird in der Regel im Rahmen einer praktischen Tätigkeit erstellt. Dies soll die Studierenden besser auf das spätere Berufsleben vorbereiten und ihnen die Möglichkeit geben, erste Kontakte zu knüpfen.
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Studienfächer an einer Fachhochschule können nach ihrem Abschluss unterschieden werden. Studiert werden kann entweder auf den Abschluss Bachelor (of Science, of Arts, of Education, of Engineering) oder gleich lautende Master Abschlüsse. Das Bachelorstudium bildet dabei den Einstieg und die Voraussetzung für das darauf aufbauende Masterstudium. Die Regelstudienzeiten schwanken je nach Studienfach, liegen aber bei 6 bis 8 Semestern für den Bachelor und 2 bis 4 Semestern für den Master.
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Eine Übersicht der deutschen Fachhochschule sowie der an diesen angebotenen Studiengängen ist im Internet auf der Seite www.fachhochschule.de abrufbar.
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