Was und wo kann ich mit Meisterbrief studieren?

Themenübersicht > Bildung     Veröffentlicht von: Gabriel -  18. August 2011

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Der Meisterbrief ist eine akkreditierte Urkunde und wird nach bestandener Meisterprüfung ausgehändigt. Er ist europaweit gültig und erlaubt die Eintragung der betreffenden Person in die Handwerksrolle, was das Führen eines selbstständigen Handwerkbetriebs erlaubt.
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Gleichzeitig ist der Meisterbrief in Bezug auf die Hochschulzugangsberechtigung der allgemeinen Hochschulreife gleichgestellt, was bedeutet, dass ein Meister generell jeglichen Studiengang, der an staatlichen Universitäten, Fachhochschulen, Kunsthochschulen und sonstigen Bildungseinrichtungen angeboten wird, aufnehmen kann.
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Gleiches gilt für die Art des Abschlusses. Generell erlaubt der Meisterbrief die Aufnahme jeglichen in Deutschland angebotenen Studienabschlusses (Bachelor, Master, Diplom, Magister, Staatsexamen).
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In der Praxis wird diese generelle Freigabe jedoch durch verschiedene Auswahlverfahren der Hochschulen ausgebremst. Die meisten Hochschulen vergeben inzwischen ihre Studienplätze autark und sind damit selbstbestimmt, welche Bewerber einen Studienplatz erhalten und welche nicht. Daher ist es beispielsweise unwahrscheinlich, dass ein Meister einen Studienplatz in Jura erhalten wird. Entweder scheitert er an den Auswahlkriterien oder aber an generellen Anforderungen wie beispielsweise ein maximales Alter für den Studienbeginn.
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Wesentlich wahrscheinlicher ist, dass ein Meister einen Studiengang, der seiner bisherigen Ausbildung entspricht, aufnehmen und dort aufgrund seiner Erfahrung eine bevorzugte Behandlung bei der Studienplatzvergabe erfahren wird. Vor allem die ohnehin schon praxisorientiert ausgerichteten Fachhochschulen sind bei der Anerkennung beruflicher Vorqualifikationen großzügig. Neben Vorpraktika werden auch Leistungen, die mit Inhalten aus dem Studium identisch sind oftmals anerkannt, sodass das Studium insgesamt verkürzt werden kann.
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Eine gute Weiterbildungsmöglichkeit für Meister ist auch das duale Studium. Der Vorteil bei dieser Form des Studierens ist, dass man seinen ausgeübten Beruf für die Studiendauer nicht vollständig aufgeben muss und auch die Finanzierung nicht so umständlich ist, wie bei einem reinen Präsenzstudium.
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Einen sehr guten Überblick über die verschiedenen an deutschen Hochschulen angebotenen Studiengänge bietet die Internetseite www.studieren-im-netz.de.
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