Was und wie kann ich in der Schweiz studieren?

Themenübersicht > Bildung     Veröffentlicht von: Gabriel -  5. August 2011

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Die Schweiz ist ein Staat in Mitteleuropa zwischen Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich gelegen. Hauptstadt ist Bern, die größte Universität ist in der Stadt Zürich angesiedelt, welche gleichzeitig auch die größte Stadt der Schweiz ist.
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Insgesamt gibt es in der Schweiz 10 kantonale Universitäten, 2 Technische Hochschulen, 9 Fachhochschulen und 18 Kunst- und Musikhochschulen. Eine vollständige Übersicht aller schweizerischen Hochschulen ist unter dem Link de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Universitäten_und_Fachhochschulen aufgeführt.
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Die Auswahl der verschiedenen Studiengänge deckt die einschlägigen Themengebiete wie Wirtschaft, Rechtswesen, Medizin, Soziologie, Naturwissenschaften und Ingenieurswesen vollständig ab. Dazu genießen die schweizerischen Hochschulen international einen guten bis sehr guten Ruf. Bekannte Hochschulstandorte sind die Städte Basel, Zürich, Bern, Lausanne, Genf und St. Gallen.
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Grundsätzliche Voraussetzung für eine Zulassung an einer Schweizer Hochschule ist der Besitz eines sogenannten Maturitätsausweises oder eines gleichwertigen Dokumentes, welches die allgemeine Hochschulreife nachweist. Zusätzlich muss der Bewerber das 18. Lebensjahr vollendet haben und die jeweilige Sprache des Studienganges – in der Schweiz sind Deutsch, Italienisch und Französisch Amtssprache je nachdem, in welchem Kanton man studiert – beherrschen.
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Die Zulassungsbedingungen sind für ausländische Bewerber durch die Rektorenkonferenz der schweizerischen Universitäten zentral geregelt und können unter www.crus.ch eingesehen werden. In den Studienrichtungen Human-, Veterinär- und Zahnmedizin werden jedoch grundsätzlich keine ausländischen Bewerber angenommen.
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Die Anmeldung an einer schweizerischen Hochschule erfolgt in der Regel zum jeweiligen Wintersemester und die jeweiligen Fristen liegen zwischen dem 15. Februar und 15. Juli. Aufgrund der Formalitäten empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung.
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Das Studium selbst verläuft in der Schweiz etwas unterschiedlich zu dem in Deutschland. So kann man zunächst nur einen Bachelorstudiengang beginnen und muss nach 2 Semestern das Grundstudium mit einer Assessment-Stufe abschließen. Erst dieser Vorabschluss befähigt zur Weiterführung des Studiums und dem eigentlichen Abschluss nach insgesamt 6 Semestern. Die Vertiefung anhand eines weiterführenden Masterstudiums ist dann wiederum identisch mit dem deutschen Studiensystem. Die Studienleistungen werden in Creditpoints gerechnet, die auch in Deutschland und anderen Ländern problemlos anerkannt werden.
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Neben den genannten Bachelor- und Masterabschlüssen sind weitere Studienabschlüsse in der Schweiz möglich. Vor allem an Universitäten, in denen die Bolognareform noch nicht umgesetzt worden ist, kann noch auf Diplom, Staatsexamen oder das Lizentiat studiert werden.
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In der Schweiz sind Studiengebühren zu entrichten, deren Höhe sich nach der jeweiligen Hochschule richtet und in einem Spektrum zwischen 500 bis 2.000 Franken je Semester liegt.
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